Der tiefere Sinn und Zweck dieses Dokumentes (nach oben)
/etc/dhclient.conf.
Du wirst diese Datei neu erstellen müssen, wenn sie noch nicht existiert;
aber meistens gibt es sie schon. Vergiss nicht, diese Datei an Deine
Bedürfnisse anzupassen, besonders, was die Hostnamen und das Ethernet-
Interface angeht.
Siehe auch dhclient.conf(5)
a> und dhcp-options(5)
für genauere Informationen. Eine typische
/etc/dhclient.conf steht unten:.
Send host-name "myname.my.domain"; <=== Den Hostnamen hier
eintragen
send dhcp-client-identifier "myident"; <=== DEn Identifier hier
eintragen (meistens das Gleiche wie myname)
request subnet-mask, broadcast-address, routers,
domain-name-servers;
timeout 30;
retry 60;
select-timeout 5;
script "/etc/dhclient-script";
lease {
interface "sn0"; <=== interface hier
eintragen
option host-name "myname.my.domain"; <=== Hostnamen hier
eintragen
option subnet-mask 255.255.255.0;
option domain-name "my.domain"; <=== put your
domain name here
option domain-name-servers 127.0.0.1;
renew 2 2000/1/12 00:00:01;
rebind 2 2000/1/12 00:00:01;
expire 2 2000/1/12 00:00:01;
}
Update des dhclient-Scriptes (nur NetBSD-1.3) (top)
/etc/dhclient- Script ändern, um einen Fehler zu umgehen,
durch den ein zu grosses Logfile erstellt wird. Die Grundidee ist, das
dhclient-script zu beenden, ohne etwas zu tun; wenn eine Anfrage in das
Netzwerk über eine Karte gesendet wird, auf der DHCP nicht läft.
Dieser Fehler tritt in NetBSD-1.4 und neuer nicht mehr auf.
Ein Beispiel: Ich habe auf meiner Maschine zwei Netzwerkkarten. DHCP läuft
auf der ae1-Karte. Auf der ae2- Karte läft DHCP
nicht. Für dieses Beispiel muss das dhclient-Script am Beginn
der Datei (direkt hinter #!/bin/sh)folgendermassen geändert werden:
# don't run DHCP on ae0
if [ $interface = "ae0" ]; then
exit 0
fi
/etc/netstart muss um folgende Zeile ergänzt
werden: dhclient interface, wobei
interface Deine Netzwerkkarte ist; beispielsweise
ae1 oder sn0 unter NetBSD/mac68k oder
ep0 unter NetBSD/i386. Du solltest ausserdem den Treiber sehen,
den Du benutzt; entweder beim Booten oder durch Lesen der Bootmeldungen mit
Hilfe von dmesg . Der Eintrag in /etc/netstart teilt
dem DHCP- Client mit, dass er von nun an automatisch beim Booten mit
hochgefahren werden soll. Mit dmesg kannst Du prüfen, ob das
denn nun auch passiert.
/etc/rc.conf geändert
werden. Das soll dann so aussehen:
dhclient=YES dhclient_flags- Zeile:dhclient_flags="ae1".
Wenn Du die Maschine neu bootest, wird sie sich selbst als DHCP- Client
konfigurieren. Willst Du das ohne NEustart ausführen, gib das Kommando
'dhclient interface'
interface ein, um DHCP als CLient zu starten.
/etc/dhcpd.conf.
Wenn dieses File nicht existiert, wirst Du es erstellen müssen. Ausserdem
musst Du diese Datei an Deine Bedürfnisse anpassen. Beispielsweise
müssen die Daten der Hostnamen und dee Ethernetkarten angepasst werden.
Eine typische /etc/dhcpd.conf steht unten. In diesem Beispiel
werden sieben Adressen für die DHCP- CLients benutzt. Es handelt sich um
den Adressraum 192.168.0.2 bis 192.168.0.8. Der DHCP- Server erzält den
Clients, welche Adresse sie verwenden sollen, welche Netzmaske, welcher Router,
Nameserver und Domainname benutzt werden sollen.
# Setzen der globalen DHCPD- Parameter
allow unknown-clients;
# Setzt Parameter für das 192.168.0.0/24 Subnet.
subnet 192.168.0.0 netmask 255.255.255.0 {
range 192.168.0.2 192.168.0.8; <=== Der Adressbereich, der
für DHCP zur Verfügung steht
default-lease-time 604800; <=== Default- Leasingzeit: Das
ist die Zeitspanne, in der
der Client verbunden bleibt,
wenn er keine Anfrage sendet.
max-lease-time 604800; <=== maximale Leasing- Zeit
option subnet-mask 255.255.255.0; <=== Subnetzmaske der Clients
option domain-name-servers 1.2.3.4, 1.2.3.5; <=== Nameserver- Liste
option domain-name "your.domain.name";
option routers 192.168.0.1; <=== Die Router, die die
Clients nutzen sollen }
/etc/rc.conf und ändere die dhcpd-
Zeile so: dhcpd=YES. Füge die Liste mit den Interfaces, auf
denen DHCP laufen soll, in die dhcpd_flags- Zeile ein.
Beispielsweise so: dhcpd_flags="-q ae1".
Erstellen einer dhcpd.leses- Datei: (top)
So sollte das eigentlich laufen.