Squid ist ein Programm, das im Regelfall als "Stellvertreter" für bereits einmal geladene Webseiten auftritt. Das heißt: Wenn Sie dieses Programm auf Ihrer Maschine installieren und es richtig konfiguriert haben, können Sie es dazu verwenden, Webseiten lokal einzuspeichern und sie beliebig wieder aufrufen. Der wesentliche Vorteil dieser Variante ist, daß Sie, wenn Sie das lokale Netzwerk mit anderen teilen, Bandbreite oder genauer Traffic sparen. Sie, oder besser gesagt, Ihre User müssen nicht alles immer wieder neu aus dem Netz holen. Ein weiterer Vorteil ist, daß Sie auf den Cache auf der Clientseite verzichten können, was ja auch nicht zuwenig lokalen Plattenplatz spart. Das gilt besonders, wenn Sie noch ein paar ältere Systeme in Ihrem Netzwerk betreiben.
Die Datei, die jetzt auf diesem Server zu finden ist, ist als Cache
konfiguriert, dessen Stammverzeichnis nicht unter "/var"
liegt, sondern unter "/home/var". Das hat bei meiner Konfiguration einen
einfachen und simplen Grund: Ich habe vor einiger Zeit ein RAID-5-
System angelegt, das ich nach "/home" gemountet habe,
um die Userdaten nicht zu verlieren. Für ein weiteres Array habe ich
erstens nicht mehr den Platz in meiner
Maschine und andererseits sollten 120 GB Gesamtspeicher in diesem Bereich
hinreichen. Ein ziemlich simultaner Headcrash
mehrerer meiner Festplatten zwang mich zu dieser Maßnahme.
Was ist anzupassen?
Sie müssen den Port an Ihre
Bedürfnisse anpassen. Eingestellt ist 8081, als der Port, der Squid
zu einem transparentem Proxy macht. Dann müssen Sie die ACLs an Ihren
Bedarf anpassen. Ebenso die EMail- Adresse
für den Administrator und den Namen des Administrators.
Ausserdem müssen Sie die Größe des
Arbeitsspeichers und des Stammverzeichnisses anpassen, sonst könnten
Sie auf Probleme stoßen. Zu guter Letzt sollten Sie auch an die Lage
des Plattencaches denken: Üblich ist "/var/spool/squid".
Viel Spaß!
Hier ist meine squid.conf